Das objektorientierte Modul Comos P&ID dient der schnellen und einfachen Erstellung von Rohrleitungs- und Instrumentierungsschemata. Als „zentraler Datensammler“ bildet das Dokument P&ID die Grundlage für unterschiedlichste Fachbereiche und ermöglicht einen permanenten bidirektionalen Datenfluss zwischen den Fachgewerken.
Beim Übergang zwischen der Verfahrens-, Rohrleitungs- und EMSR-Technik spielt das Zentraldokument P&ID im Anlagenbau eine entscheidende Rolle. Im P&ID werden die Gewerke Rohrleitung, Apparate und Maschinen, Elektro-, Mess- und Regeltechnik in ihrem Zusammenhang beschrieben. Die Objekttechnologie in Comos bietet so dem jeweiligen Anwender die Möglichkeit, seine spezifische Sicht auf das Anlagenmodell zu erzeugen bzw. zu bearbeiten. Damit unterstützt das Modul den Planer effektiv in seiner Arbeit.
Im Betreiberumfeld ermöglicht der neue objektorientierte Lösungsansatz des P&IDs einen direkten Zugriff über die Zeichnung in die damit zusammenhängende Dokumentation. Die Navigationsfunktion bewirkt während der Störungssuche das schnelle Durchsuchen der Dokumentation, das Erkennen technischer Zusammenhänge, das Auffinden benötigter Informationen und damit kürzere Störungszeiten.
Mit Comos P&ID ist der Planer in der Lage, verfahrens- und MSR-technische Abläufe schnell und einfach abzubilden, denn die übersichtliche Verwaltung unterschiedlicher Kennzeichnungssysteme in Form von Baumstrukturen ermöglicht verschiedene Sichten auf Anlagen, Orte und Dokumente. Dabei stehenden dem Planer umfangreiche Objektbibliotheken für die jeweiligen Gewerke zur Verfügung.
Einfach implementierbare Kennzeichensysteme wie z. B. KKS (Kraftwerks Kennzeichen System), AKZ oder Hauskennzeichensysteme übernehmen vollautomatisch das Labeling der Objekte im P&ID. Dahinter liegende Regelwerke können darüber hinaus für Überprüfungen genutzt werden.
P&IDs können in beliebiger grafischer Form aufgebaut werden. In der Comos Referenzdatenbank sind unterschiedliche Normen bereits abgebildet.
Key Benefits - Änderungen im P&ID stehen unmittelbar allen Fachbereichen zur Verfügung. Damit entfallen zeit- und kostenintensive händische Nacharbeiten betroffener Daten und Dokumentationen.
- Der Mess- und Regeltechniker arbeitet nach Freigabe der Verfahrenstechnik auf denselben Daten nahtlos weiter. Aufwendige Prozesse zur Weiterverarbeitung entfallen, wodurch kürzere Projektdurchlaufzeiten erzielt werden können.
- Die im P&ID platzierten Messfunktionen liefern abhängig von kundenspezifischen Standards sowohl die Anforderungen an das Equipment als auch Signale automatisch mit. Diese „Powerobjekte“ ermöglichen schon innerhalb einer sehr frühen Planungsphase eine recht genaue kalkulatorische Betrachtung der Anlage.
|